Unsere Autoren

Chris

21
Jul

Der ROBIN und die Bühne

Die Bandbreite eines Jobs im ROBINSON Club ist groß und für viele ist eines der Highlights der Auftritt im Theater. Vormittags hat Mark noch massiert, mittags gekocht und am Abend steht er auf der Bühne und erntet Applaus für seinen Auftritt. Tanzshows, Theaterstücke, Sketchabende und Musicals.

In einem beliebigen ROBINSON Club, 13.55 Uhr. Fast wie einstudiert stehen plötzlich zahlreiche Mitarbeiter des Clubhotels von ihren Tischen im Restaurant auf, verabschieden sich von den Gästen und strömen ins Theater. „Durchlauf“ werden die Generalproben in der ROBINSON-Welt meistens genannt, am frühen Nachmittag wird geprobt, was am Abend zur Schau gestellt wird: Die Show.

Die Tanz-Choreographin begrüßt die Showteilnehmer. Bevor es losgeht werden noch aktuelle Informationen bekannt gegeben: Wie lange soll die Probe dauern, wer feiert Premiere, wer ist zum letzten Mal dabei und wer fällt wegen Verletzungen, Krankheit oder Urlaub aus, was ist bei welcher Nummer besonders zu beachten und ein kurzes Feedback zur vergangenen Show darf auch nicht fehlen. Es kann los gehen. Aufstellungen, Tänze und Choreographien, Dialoge, Monologe, Übegänge, Mimik und Gestik werden geprobt. All das muss am Abend sitzen, wenn der Gast in den Rängen sitzt. Dazu ist Disziplin erforderlich, gleichzeitig aber auch Spaß an der Bühnenarbeit und ein respektvolles Miteinander. Eine Gratwanderung also, nicht immer leicht zu bewerkstelligen und insbesondere für die verantwortlichen ChoreographInnen oft genug eine Herausforderung. Schließlich wird ihre Arbeit nach der Qualität der Show beurteilt. Mit Vollprofis wäre es sicher leichter. Auf der ROBINSON-Bühne steht aber der Rezeptionist in der ersten Reihe neben dem Tennislehrer, dahinter der Sportstainer, gegenüber der Surflehrer und die KinderROBIN. Und es soll ihnen Spaß machen, ein erheblicher Faktor, der zum Erfolg der Show beiträgt. „Your face can save your ass“ wird es oft genannt – du kannst dich vertanzen oder versprechen, deinen Auftritt verpassen oder deinen Einsatz versemmeln, aber jeglicher Fehler wird vom Publikum verziehen, wenn du ein natürliches Lächeln bewahrst. Tosender Applaus der mitfühlenden Gäste entschädigt dann meistens für den Fauxpas, der ihnen oft noch jahrelang in Erinnerung bleiben wird.

22 Uhr, it´s showtime: Die Ränge sind rappelvoll, der Vorhang geht auf. Ob Schauspiel oder Tanz, Percussion oder Gesang – die ROBINs zeigen jetzt, was sie können.

Stundenlange Proben, Lampenfieber, Energie, Fleiß und Schweiß – das gehört einfach dazu. Doch es gibt noch ein weiteres Faktum, das Shows mit sich bringen. Die Arbeit auf der Bühne schweißt ein Team zusammen. Die Mitarbeiter aus den einzelnen Abteilungen ziehen zusammen an einem Strang, um etwas auf die Beine zu stellen, das es in klassischen Hotels nicht gibt.

Show ist Teamwork!

Du schminkst dich ab, gehst zur Bar. Oft bleiben Erinnerungen an tolle Shows, manchmal an jene, die vielleicht mal in die Hose gegangen sind. Ab und zu sind es Momente der standing ovations, die dir im Kopf bleiben, die der Rührung, der Tränen in den Augen der gerührten Zuschauer.

Aber immer sind es Emotionen, die du mit deinen Gästen und deinen Kollegen teilst.

28
Apr

ROBIN aus Leidenschaft (Teil 3) – Chris erzählt von seinem Karriereweg bei ROBINSON

31. Januar 2009: Mein – bis dato – letzter Tag im ROBINSON Club Jandia Playa. Ein komisches Gefühl, vor jenen Kollegen zu stehen, die teilweise über Jahre zu deinem Alltag gehörten und sich jetzt verabschieden zu müssen. Man wird in erster Linie durch seine Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse geprägt. Den Grad der Prägung allerdings machen die Menschen aus, mit denen man sie teilt. Küchenchef Sascha, F&B-Manager Hannes und Icke, Verwaltungsleiterin Melli, die tanzenden Verkäuferinnen Rebecca und Kathy, die immer präsenten und gut gelaunten WellFit®-Mädels rund um Leiterin Vivien, mein an Arbeitseinsatz kaum zu übertreffender Stellvertreter Fritz, die verrückten Sportstainer Flo, Dabdoub, Casi und Angelo, die unermüdlichen Tanzchoreografinnen Lidia und Sabrina und ihre souveräne Abendkoordinatorin Nadine, Uta und Humphrey im Atelier – das sind nur wenige jener Namen, die ich in dieser Zeit kennen lernen durfte, deren Entwicklung ich mit ansehen durfte und die genauso meine Entwicklung verfolgen konnten – und die Teil meiner „Family on the job“ waren. Und natürlich Tine und Olli, die künstlerische Leiterin und ihr Mann (normalerweise wird vom Clubdirektor und seiner Frau gesprochen, da ich aber weiß, dass Tine das so nicht mag, habe ich mir erlaubt, es an dieser Stelle umzuformulieren, Anm. d. Verf.), die mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen, wenn ich die berühmte Schulter brauchte und mit denen ich bis spät in die Nacht im NITE Club feiern konnte, weil es einfach mal sein musste.

Also wieder Wechsel. Nicht nur Clubwechsel, ich wechselte auch die Abteilung und begann ein F&B-Training, in dem ich mich noch heute befinde. Sechs Monate ROBINSON Club Quinta da Ria standen bevor, ein halbes Jahr Portugal – als Azubi in der Küche. Eine andere (Arbeits-)Welt machte sich auf. Herausforderung pur, sich darin so schnell wie möglich zurechtzufinden. Aber auch dort sind es einmal mehr die Kollegen, die es einem einfach machen. Angefangen bei Clubdirektor Tom Pick, seinem Stellvertreter Eric Schumann und Küchenchef Michael Kaiser, die mich mit offenen Armen empfingen, bis hin zu den Köchen und Stewards aus Portugal, Deutschland, Österreich und Angola. Ich arbeitete in der warmen und in der kalten Küche, durfte in der Pattisserie lernen, ebenso in der Metzgerei und bekam Einblicke in den Wareneinkauf der Küche. Ich war nachts mit den Bäckern am Backen genauso wie am Spülen und Säubern der Gerätschaften, als ich den Bereich „Stewarding“ durchlief. Die sechs Monate gingen rasend schnell vorbei, der Sommer 2009 nahte und ich betrat das Flugzeug in Richtung Mallorca.

„Back to the roots“, in meinen ersten Club. Dieselbe Anlage, aber zu 90 Prozent ein neues Team, also ein gemischtes Gefühl von Vertrautheit und Fremde. Doch die Leitung war dieselbe und so freute ich mich darauf, Klaus Augustin wieder als Clubdirektor zu haben. Kommt man als „Neuer“ in einen Club, besteht immer große Neugierde. Eine starke Kette bekommt ein neues Glied, aber nirgendwo sonst fügt sich die Kette so schnell und unkompliziert zusammen wie bei ROBINSON:  Es ist Herzlichkeit, die sich mit Professionalität paart und so eine liebenswerte Arbeitswelt formt. In jedem Club. „We are ladies and gentlemen serving ladies and gentlemen“ – wir behandeln unsere Kollegen wie unsere Gäste, dieser Slogan bringt das auf den Punkt, was ich bei ROBINSON am meisten schätze.

13
Apr

ROBIN aus Leidenschaft (Teil 2) – Chris erzählt von seinem Karriereweg bei ROBINSON

Im März 2006 war es dann soweit, ich „musste“ weiter. Das Jobangebot aus dem ROBINSON Club Jandia Playa lockte sehr: Tageskoordinator sollte ich werden, im ältesten Club des Unternehmens. Als wäre es heute Morgen gewesen erinnere ich mich an den tränenreichen Abschied, bei dem scheinbar der gesamte Club an der Rezeption stand. Sogar mein Clubdirektor Klaus Augustin rief aus dem Urlaub an, um mir persönlich viel Erfolg bei der neuen Herausforderung zu wünschen.

Adios, Mallorca! Hola, Fuerteventura! – Auch im Club von Olli Oltrogge fühlte ich mich vom ersten Tag an bestens aufgehoben, kurze Zeit später beförderte er mich zum „Leiter Events und Entertainment“.

weiterlesen…

01
Apr

ROBIN aus Leidenschaft – Chris erzählt von seinem Karriereweg bei ROBINSON

Am 10. November 2004, also vor knapp 6 Jahren, landete ich auf der spanischen Ferieninsel, um den Gästen des Clubhotels die Insel näher zu bringen, ihnen Ausflüge zum Cap Formentor, mit dem Segelschiff übers Meer bis hin zur Stadtwanderung durch Palma anzubieten: als „Land und Leute – ROBIN“ im ROBINSON Club Cala Serena auf Mallorca.

weiterlesen…