Unsere Autoren
Claudia Schlieper
Personalmarketing
Hannover
Seit nun mehr drei Jahren besteht meine Hauptaufgabe bei ROBINSON darin, Menschen über das Leben und Arbeiten bei ROBINSON zu informieren und als Mitarbeiter für unsere weltweiten Anlagen zu gewinnen. Diese Mission führt mich nicht nur auf Messen, an Schulen oder zu sonstigen Veranstaltungen, sondern durch die Möglichkeiten des Internets sind auch meine Aktivitäten im World Wide Web kaum noch wegzudenken - Personalmarketing 2.0 mit allem was dazu gehört.
Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau am Bodensee und einem darauf aufbauenden Studium in International Hospitality-, Tourism- & Eventmanagement startete ich meinen beruflichen Werdegang als Management Trainee der TUI Travel plc und lernte die bunte Welt des Tourismus kennen.
Meine bisherigen Stationen führten mich neben mehreren deutschen Städten, in die Schweiz an den Zürichsee, nach Frankreich in die Stadt der Liebe, nach Spanien an die Costa Blanca und sogar auf die Trauminseln Hawaii.
Zu ROBINSON brachte mich ein Einsatz während des Traineeprogrammes, bei dem ich den Personalbereich in der Unternehmenszentrale in Hannover unterstütze und genau da hat mich das ROBINSON Fieber gepackt. Um auch mal in das Leben im Club zu schnuppern, verbrachte ich 3 Wochen im ROBINSON Club Soma Bay in Ägypten, bevor ich in die niedersächsische Landeshauptstadt zurückkehrte. Hier bin ich nun und finde neue ROBINs aus Leidenschaft….
11
Mai
Irgendwann mal ein ROBIN sein, Erfahrungen sammeln, etwas ganz anderes machen, frei sein – das war es was Frauke wollte! Seit Oktober 2011 absolviert sie ein Praktikum in der Kinderbetreuung im ROBINSON Club Agadir und bereut keine Minute! Für sie ist es nicht nur ein Job, sondern ein ganzes Stück Leben.
1. Frauke, wie bist du zu ROBINSON gekommen?
Ich selber war schon sehr oft Gast bei Robinson und fand die Vorstellung vielleicht irgendwann mal ein ROBIN zu sein und im Bereich Animation zu arbeiten schon immer reizvoll. Nach meinem Abitur letztes Jahr kam es für mich überhaupt nicht in Frage direkt zu studieren und wieder den ganzen Lernstress auf mich zu nehmen. Ich wollte frei sein, neue Erfahrungen sammeln und erst mal etwas ganz anderes machen. Umso glücklicher war ich dann, als ich eine Mail von meinem jetzigen Chef aus dem Robinson Club Agadir bekam und wusste, dass ich schon bald meine Reise in die Sonne antreten konnte.
2. In welchen Clubs und Bereichen warst du bisher bei ROBINSON eingesetzt?
Der Robinson Club Agadir ist mein erster Club, in dem ich selber als ROBIN arbeite. Ich bin hier im Bereich Familie, also im Roby Club tätig und es macht mir tierisch Spaß. Ich habe schon in Deutschland mit Kindern gearbeitet und wusste daher, dass ich es mögen würde. Eigentlich hatte ich anfangs geplant nur ein halbes Jahr in Marokko zu bleiben, aber schließlich habe ich doch noch einmal verlängert, weil ich einfach so eine tolle Zeit hier habe. Und wer weiß schon wie es in fünf Monaten aussieht? ;)
3. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Morgens um halb zehn geht’s los. Also genug Zeit um sich vom vorherigen Abend an der Bar oder von der Show auszuschlafen. Anschließend haben wir im Roby Club immer verschiedene Programme, die von Tag zu Tag variieren. So basteln wir zum Beispiel morgens Laternen und backen am Nachmittag Kekse. Unsere Programme finden für jeweils zwei Stunden am Vormittag und für zwei am Nachmittag statt. Abends gibt’s nach dem Kinderessen die Roby Disko und schließlich Tanzen an der Bar mit den Gästen und den anderen ROBINS.
4. Gab es irgendwelche außergewöhnliche Situationen in deiner Zeit bei ROBINSON?
Meiner Meinung nach erlebt man als ROBIN jeden Tag außergewöhnliche oder schöne Situationen. Es ist einfach spannend jeden Tag andere Menschen kennen zu lernen, immer neue Lebensgeschichten zu hören und Freundschaften zu schließen. Es ist für mich ein tolles Gefühl ein Kind glücklich und aus ganzem Herzen lachen zu sehen. Oder wenn es gespannt seinem großen Auftritt bei einer Kindershow entgegenfiebert, das Leuchten in seinen Augen wenn es Roby sieht oder wenn es mit unseren Hasen kuschelt. Jeder Tag hier ist einfach ein außergewöhnlicher Tag und er ist es deshalb Wert ihn auch so zu leben. :-)
5. Was gefällt dir besonders an deinem Job?
Ich mag es jeden Tag auf neue, außergewöhnliche und offene Menschen zu treffen. Nicht nur die Gäste, sondern auch d ie ROBINS sind immer gut gelaunt und in Urlaubsstimmung. Es ist schön, dass man auch wenn man gerade neu angekommen ist, herzlich von den Kollegen empfangen wird und sich direkt als Teil des Teams fühlt. Man lebt wie in einer großen Familie und findet sehr schnell Menschen mit denen man sich gut versteht und die einem ähnlich sind. Für mich ist es, als hätte ich hier ein zweites zu Hause gefunden. Es ist also nicht nur ein Job, den man hier hat, sondern ein ganzes Stück Leben.
6. Was würdest du sagen ist typisch für dich?
Ich bin ein offener und meist gut gelaunter Mensch. Ich bin für viel Blödsinn zu haben und mir für fast nichts zu schade. Es macht mir Spaß mich mit meinen Kollegen zu verkleiden und mit den Kindern rumzualbern. Ich mag es genauso sehr zu feiern. Also abends zu tanzen und immer wieder neue Menschen kennzulernen. Ich fühle mich hier wohl, weil jeden Tag gute Stimmung ist, ich genauso verrückt sein kann wie ich bin und ständig neue Herausforderungen und Action habe!
7. Und was denkst du, ist typisch für ROBINSON?
Ich denke typisch für das Konzept von ROBINSON ist, dass wir nicht nur Urlaub sondern auch Stimmung bieten. Für Jeden wird etwas geboten. So kann man, je nach Club, zum Beispiel den ganzen Tag Sport machen, Golf spielen, sich im Spa verwöhnen lassen, einfach nur am Strand relaxen oder jeden Abend Party machen. Jeder hat also die Möglichkeit ausgeglichen zu sein, den Urlaub zu genießen und einfach mal zu Hause und den ganzen Stress zu vergessen. Wir ROBINS sorgen dafür, dass der Urlaub für jeden Gast ein einzigartiges Erlebnis wird. Sei es durch irgendwelche lustigen Entertainmentaktionen, durch besonders leckeres Essen oder einfach nur durch tolle Unterhaltungen und Momente. Jeder hat also Zeit für Gefühle und zum Frei sein und ich glaube genau das ist das tolle an ROBINSON.
8. Hast du irgendwelche außergewöhnlichen Hobbys? Wie kannst du diese mit deinem Job bei ROBINSON vereinen?
Ich liebe es zu reisen, unterschiedliche Kulturen zu sehen und auf verschiedene Menschen mit anderen Religionen uns Ansichten zu treffen. Der Job als ROBIN bietet einem auch die Möglichkeit viel zu reisen und somit immer wieder neue Kulturen und Länder kennen zu lernen, indem man einfach den Club wechselt. An seinen freien Tagen oder in seinem Urlaub hat man dafür genug Zeit. Außerdem liebe ich Tiere und besonders Pferde. Ich reite selber bereits seit zehn Jahren und bin glücklich, dass ich auch hier in meiner Freizeit die Möglichkeit habe zu reiten. Die Araber oder Berberpferde faszinieren mich jedes Mal aufs Neue durch ihr feuriges Temperament und ihre Ausdauer. Für Pferdeliebhaber ist Marokko auf jeden Fall ein wundervolles Land, auch weil es landschaftlich so abwechslungsreich ist.
9. Was kannst du Interessierte noch mit auf den Weg geben?
Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich mein Studium noch nicht begonnen und auch keine Ausbildung gemacht. Trotzdem würde ich die Zeit, die ich hier hatte und auch noch habe niemals bereuen. Ich kann ein Praktikum bei ROBINSON nur jedem empfehlen, auch wenn euer Weg später nicht in die Tourismusbranche führt, ist es dennoch eine tolle und wertvolle Zeit. Man sammelt viele Erfahrungen, die wertvoll sind für ein späteres Berufsleben und man lernt mit den verschiedensten Menschen umzugehen und schließlich ist Kundenkontakt in so ziemlich jedem Job essentiell. Ich rate euch also, nicht lange zu zögern. Bewerbt euch einfach und schnell bei ROBINSON und euch sind eine gute Zeit und viele tolle Begegnungen garantiert, die ihr nicht bereuen werdet!
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27
Apr
16.04.2012, 05:20 Uhr Frankfurter Flughafen: 10 Nachwuchstalente aus Hotellerie und Gastronomie machen sich auf den Weg zum Gate und steigen kurze Zeit später in den Flieger mit dem Reiseziel Kreta.
Rückblick: Im Dezember 2011 wurde von den Fachmagazinen CATERING inside, KÜCHE und TOP HOTEL sowie der Personalberatung Konen & Lorenzen der “Hospitality Career Award” für junge erfolgreiche Führungskräfte in den Bereichen Catering, Gastronomie und Hotellerie verliehen. ROBINSON war zum zweiten Mal Sponsor dieses renommierten Nachwuchspreises und lud (unter anderem) alle Gewinner und Nominierten zu einem einwöchigen Event einen ROBINSON Club ein. Begleitet wurden die Talente von der Chefredakteurin der Zeitschrift Küche, Sabine Romeis, Küchendirektor des Maritim Airport Hotels Hannover, Markus Kirchner und mir als Reiseleiterin.
Wenige Flugstunden später erwartete uns auf der griechischen Insel Kreta nicht nur strahlend blauer Himmel, sondern auch der neu eröffnete ROBINSON Club Kalimera Kriti. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die ROBINs vor Ort und einem anschließenden Clubrundgang lernten wir das einem griechischen Dorf nachempfundene Clubgelände kennen und machten uns mit der riiiiieeeesen Anlage vertraut. Ob es am frühen Aufstehen am Tag des Rundganges oder dem unschlagbaren weiblichen Orientierungssinn lag, vereinzelte Teilnehmerinnen schafften es sich auch noch am letzten Tag auf dem Weg ins Restaurant zu verirren :-)
Neben zahlreichen Entspannungs- und Sportpausen stand in dieser Woche natürlich auch ein fachliches Rahm enprogramm auf der Agenda. Bei einem Workshop zum Thema „Führung heute und in Zukunft“ wurden unterschiedliche Führungsstile und die Führungsherausforderungen durch den Wertewandel der Generation Y diskutiert. Ein besonderer Dank hierbei gilt Markus Kirchner, der durch seine Offenheit über seine internationale Karriere und deren Herausforderungen den Grundstein für einen wirklich wertvollen Austausch legte. Hierbei zeigte sich auch ganz deutlich, warum jeder einzelne Teilnehmer für diesen Nachwuchsaward nominiert wurde.
In einem weiteren Programmpunkt am Folgetag blieb viel Raum für einen fachlichen Austausch mit den Verantwortlichen der Bereiche Food & Beverage und Küche aus der ROBINSON Zentrale Hannover und unserem Leiter Operations Dieter Schenk. In Kleingruppen wurden Konzepte diskutiert und ein Stärken-Schwächen-Profil erstellt.
Anschließend wurde jedem Teilnehmer mitgeteilt, in welchem ROBINSON Club er oder sie den 2. Teil des Preises einlösen darf. Alle Nachwuchstalente werden mit einer Begleitperson zu einer Hospitationswoche in eine unserer Anlagen eingeladen, um noch tiefere Einblicke in die ROBINSON Welt zu erhalten.
Wer so fleißig ist, darf natürlich auch ein bisschen feiern und so wurde am Abend die Innenbar zum ROBINSON NITEClub umfunktioniert und jeder feierte sich, die tolle Gruppe und den Gastgeber ROBINSON. Ohne weitere Details des Abends zu verraten, zeigte jeder hier sein ganz besonderes Tanztalent!
Das frühe Aufstehen für den am kommenden Tag geplanten Ausflug in die nahegelegene kretische Kleinstadt Agios Nicoloas, fiel manch einem sicher schwer, aber eines war für alle klar! Das war es wert :-) und der improvisierte ROBINSON-Clubtanz vor der Traumkulisse an den Klippen hat trotzdem irgendwie geklappt!
Auch die Besichtigung unseres zweiten Clubs auf Kreta, der ROBINSON Club Elounda Bay Palace, stand selbstverständlich auf dem Programm und wir durften hinter die Kulissen des ersten „Leading Hotels of the World“ in der ROBINSON Familie schauen.
Am kommenden Tag hieß es dann “Schiff ahoi” und unser Wassersportteam aus dem ROBINSON Club Kalimera Kriti nahm die Gruppe mit auf eine Spritztour auf dem Catamaran und begleitete die Wassersüchtigen im Anschluss bei ihren ersten Windsurfversuchen in der clubeignen Bucht.
Ehe man sich versah war der fünfte Tag in der ROBINSON Familie vorbei und eine tolle Woche unter Talenten gin g zu Ende. Im Namen von ganz ROBINSON kann ich sagen: Danke Carina, Katharina, Kristina, Barbara, ROBIN-Jens ;-), Marc, Josef, Eric, Anton und Sven für eure engagierte Teilnahme an allen Programmpunkten, euer Feedback und euer Abschiedsgeschenk! Auch noch in vielen Monaten werden mir Wörter wie Dienstplan-Sudoku, Vollgas und Storno ein Lächeln aufs Gesicht zaubern! Danke Markus für deine tolle Unterstützung und Danke Sabine für dein Engagement im Vorfeld und vor Ort, die tollen Fotos und die folgenden Berichte. Danke an das Team aus dem ROBINSON Club Kalimera Kriti, das uns so herzlich betreut hat und an den griechischen Wettergott, der uns mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein begrüßt und verabschiedet hat.
Es war toll und ich wünsche allen Teilnehmern nur das Beste für die Zukunft! Bis hoffentlich bald mal wieder
Eure Claudia
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07
Mrz
Torsten, Leiter Wassersport im ROBINSON Club Soma Bay in Ägypten und sein Karriereweg bei ROBINSON
Torsten, wie bist du zu ROBINSON gekommen?
2005 bin ich bei meinem VDWS Instructorlehrgang auf ROBINSON aufmerksam geworden. Die Kombination meine Leidenschaft für Wind und Wasser mit meinem Beruf zu verbinden fand ich spannend…. dass daraus eine solche Karriere wird, hätte ich aber damals noch nicht gedacht.
In welchen Clubs warst du denn bisher eingesetzt?
Oh, ich bin schon ziemlich viel rumgekommen. Angefangen hat alles bei einem Praktikum im ROBINSON Club Ҫamyuva in der Türkei. Ein tolles Segelrevier, das mich dann auch bis 2007 nicht mehr losgelassen hat, denn auf eine Saison als Praktikant, folgten zwei weitere als Segellehrer. Danach konnte ich als Fachleiter in unserem ehemaligen Club Kyllini Beach erste Führungserfahrung sammeln und bin anschließend nochmal für eine Saison als Segellehrer zurück an die türkische Riviera.
Ja und seit 2010 bin ich hier in Ägypten und bin vom stellv. Stationsleiter nach einem Jahr zum Stationsleiter aufgestiegen!
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Typisch, naja, irgendwie ist jeder Tag anders und das macht für mich den Job auch aus. Natürlich gibt es Tagesabläufe, die sich wiederholen, aber die Gäste gestalten die Zeit zwischendrin für uns immer sehr abwechslungsreich :-)
Meist starte ich so um 8:00 mit einem Frühstück mit unseren Gästen zusammen und schließe dann gegen 08:45 Uhr die Station auf. Nachdem ich im Büro alles für den Tag vorbereitet habe, kommen auch schon die ersten Wasserbegeisterten. Gegen 14 Uhr geht es dann ins Restaurant zur Mittagspause. Das liegt perfekt am Strand und damit sind die Wege vom Büro ans Buffet nicht sehr weit! Um 18 Uhr schließt unsere Station, wobei wir danach noch so manches Tageshighlight mit unseren Gästen besprechen. Ca. 1-2 Mal pro Wochen unterstützen wir dann bei der An- und Abreise und begrüßen oder verabschieden unsere Gäste oder stehen mit den Kollegen aus der Küche hinterm Abendbuffet. Bevor man sich gegen 0 Uhr ins Bett verabschiedet sind wir bspw. mit unseren Segel- oder Surfkursgästen an der Bar oder schmeißen 1x pro Woche als Waspoteam die Cocktailbar!
Was gefällt dir besonders an deinem Job und was ist die größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung ist sicherlich, dass man sich jeden Tag auf neue Gäste einstellen muss. Das macht auf der einen Seite Spaß, ist aber ehrlicherweise nicht immer ganz einfach. Dazu kommt das die Sicherheit immer an erster Stelle steht und wenn die Winde zu schwierig werden, hat man manchmal die unglückliche Aufgabe Gäste zu enttäuschen, die darauf brennen auf Wasser zu geben.
Was mir am besten gefällt ist einfach: Ich lebe hier in einem Surf- und Segelparadies! Fast jeden Tag scheint die Sonne und unsere Wassersportstation ist der Hammer!!! Dazu kommt, ich kann neben der vielen Arbeit auch selbst weiterhin genug Zeit auf dem Wasser verbringen und mein Team ist wirklich großartig! Für mich der perfekte Job!
1 Kommentar | Tags: Jobs Ausland | Segeln | Surfen | Wassersport
03
Jan
Micha ist Sport- und Gymnastiklehrer und hat seine Ausbildung am GluckerKolleg in Kornwestheim abgeschlossen. ”Könntest du dir vorstellen zu ROBINSON zu gehen?” wurde er eines Tages angesprochen.
Er war sofort begeistert von der Idee, auch wenn der Abschied von zu Hause schlussendlich schwer fiel. “Da sind einige Tränen gekullert” verrät uns der 23-Jährige. Sechs Monate gehen schnell vorbei, dann bin ich wieder da – soviel zu seinem Plan. Doch auf die erste, folgte eine zweite Saison auf der wunderschönen Insel Kos. Es hat den Anschein, dass Micha dazu geboren wurde, um im ROBINSON Club zu arbeiten. Ein Interview mit ihm zu führen ist nicht ganz einfach – immer wieder kommen Kinder und deren Eltern an unseren Tisch, um Micha zu begrüßen. Seine liebevolle Art kommt von Herzen, das spürt man sofort.
Micha erzählt von seinen Anfängen hier im Club. „Als ich hier ankam, konnte ich die vielen Eindrücke gar nicht verarbeiten. In meinem Zimmer wollte ich gerade meine Koffer auspacken, da wurde ich direkt von den ersten Teammitgliedern zur Showprobe entführt, mit den Worten: “Da musst du unbedingt dabei sein!” Kurze Zeit später stand ich auf der Bühne und wirkte bei meiner ersten Show mit. Im Nachhinein war das eine super Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. So lernte ich sofort das gesamte Team kennen und war von Beginn an integriert.
Wir arbeiten hier wie eine „kleine“ Familie zusammen, egal ob wir deutsche oder griechische Mitarbeiter sind. Teamarbeit ist das A und O.
Micha sprudelt vor Energie „Ich brauche Action. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Gäste meine positive Energie aufsaugen. Und das tut auch mir gut. Die Sportprogramme kann ich selbst gestalten, ich kann kreativ sein und mich ausprobieren. Es gibt Familien, die reisen einem sogar hinterher. Ich erhalte bei ROBINSON eine Menge Wertschätzung. Ich habe hier soviel gelernt, Teamarbeit, Kommunikation, Organisation. Man kann ein tolles Netzwerk aufbauen, wo hat man das schon!?“
Wir erinnern uns an Michas Anfänge. Wollte er nicht nach sechs Monaten wieder bei der Familie und seinen Freunden zu Hause sein? Und nun Micha? Wie geht es bei Dir weiter? „Ich habe vor kurzem erfolgreich das AcessmentCenter für das Traineeprogramm zum Abteilungsleiter Events & Entertainment absolviert. In den nächsten Monaten werde ich das Traineeprogramm durchlaufen, um dann als Abteilungsleiter Events & Entertainment zu arbeiten. Ich bin stolz und freue mich auf diese Herausforderung“. Wir sind uns sicher: Auch das wird Micha sicher richtig gut machen!
Bilder und Interviews von Frog Entertainment http://frog-entertainment.de/
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30
Nov
Ja, das war schon was, als an einem grauen, herbstlichen Freitagnachmittag dieses Bewerbungsanschreiben in unserem Postfach gelandet ist.
Bewerbungen bekommen wir tausende, aber diese stach mal wieder heraus und ich möchte sie unserer Community nicht vorenthalten (selbstverständlich hat der Bewerber sein Einverständnis gegeben, dass wir seinen Text anonymisiert für diese Zwecke verwenden dürfen):
Liebes ROBINSON Team,
ich an ihrer Stelle wäre genervt, wenn ich täglich unzählige Bewerbungen mit dem Inhalt “Hiermit bewerbe ich mich…” lesen müsste. Ich frage mich sowieso, wie man auf dem Arbeitsmarkt noch Mitarbeiter auswählen
soll, wenn alle Bewerbungen doch gleich sind.
Fakt ist, ich bewerbe mich hiermit für die Position als Restaurantkellner.
Natürlich könnte ich auch in meinem bisherigen Beruf weitermachen und den ganzen Tag an einem Schreibtisch verbringen, aber warum? Eigentlich soll ein Beruf doch Spaß machen. Ich habe mich während meinem letzten Urlaub im Robinson Club mit Mitarbeitern unterhalten und in den Gesprächen erfahren, dass Robinson ein toller Arbeitgeber ist.
Ich möchte Teil der Robinson-Familie werden.
Den Entschluss zu dieser Bewerbung habe ich gefasst, als ich festgestellt habe, dass mein Aushilfsjob in einem Bistro mir viel besser gefällt als mein eigentlicher Beruf. Leider kann ich keine Ausbildung im Gastronomiebereich vorweisen, bin jedoch bereit mir die fehlende Erfahrung anzueignen. Dafür kann ich jedoch mit Excel ausrechnen, wie viele Säcke Reis in China jährlich umfallen und eine animierte PowerPoint Präsentation des Lebens der gemeinen Schmeißfliege im 21. Jahrhundert erstellen.
Wenn Sie mit dem Lesen bis hierher gekommen sind und sich immer noch nicht dafür entschieden haben mich zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, dann dürfen Sie meine Bewerbung gerne ausdrucken und einen Papierflieger basteln. Mal ganz im ernst, heutzutage schreibt man Bewerbungen doch sowieso mit dem Hintergedanken, dass man eine Absage bekommt. Bei mir wird´s wenigstens ein Papierflieger.
Eins gebe ich zu bedenken, das Leben ist hart, gerade für einen 23-Jährigen Berufseinsteiger, der in einem langweiligen nine to five Job arbeitet.
Im Anhang befindet sich natürlich auch eine dieser langweiligen Standardbewerbungen.
Übrigens habe ich im Robinson Bewerbercheck alle 15 Fragen ehrlich mit “Ja” beantwortet.
Ich freue mich darauf, bald von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Den Bewerber haben wir übrigens zu einem Vorstellungstermin eingeladen, bei 52 unterschiedlichen Jobprofilen finden wir sicher für so einen kreativen Kopf eine passende Einsatzmöglichkeit!
Für uns steht fest: WIR WOLLEN MEHR DAVON!!!! Es muss nicht immer das Standardwerk sein. Seid mutig, seid kreativ und überzeugt uns!
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